Miesbach, [30.07.26] – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Grün hört zu“ besuchten Mandats- und Amtsträger sowie Mitglieder und Interessierte der Grünen das Bayerische Rote Kreuz (BRK) in Miesbach. Im Zentrum des Austauschs mit Kreisgeschäftsführer Simon Horst und seinem Stellvertreter Manfred Edenhofer standen die Fragen nach den grundsätzlichen Aufgaben des BRK, deren Finanzierung, der Zusammenarbeit der 250 Haupt- und 3500 Ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie der gesellschaftlichen Resilienz in einer unsicheren Welt und den damit verbundenen Herausforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz.
Die Grünen setzen sich intensiv mit der Frage auseinander, ob die Gesellschaft auf außergewöhnliche Krisen – wie etwa großflächige Klimakatastrophen oder einen Verteidigungsfall – effizient vorbereitet ist. In diesem Kontext diskutierten die Teilnehmenden auch, inwieweit eine verpflichtende Beteiligung, beispielsweise durch ein Gesellschaftsjahr, hilfreich sein könnte, oder ob die derzeitigen Strukturen ausreichen.
Die Grünen nehmen neben großem Respekt für die Leistungen des BRK aus dem Besuch mit, dass eine gut durchdachte Vorbereitung auf Krisenfälle unumgänglich ist. Die Wiedereinführung eines Pflichtdienstes kann dabei ein notwendiger Baustein sein. Einen Ratschlag für alle gab das BRK den Grünen noch mit auf den Weg: Für eine Mindestvorsorge für Notfälle sollte jeder Bürger selbst sorgen. Eine Checkliste dafür kann man zum Beispiel auf der Webseite der unteren Katastrophenschutzbehörde des Landratsamtes Miesbach finden.