Kommunalwahl 2026: Unser Programm für Holzkirchen

Unsere Heimat gemeinsam gestalten – für alle Generationen – sicher und lebenswert

Von einladenden, modernen Kindertagesstätten bis zu barrierefreien Begegnungsorten für Senioren, vom vielfältigen kulturellen Leben bis zum attraktiven Arbeitsplatz am Wohnort, von klimafreundlicher Mobilität für Jugendliche bis zum attraktiven Sportangebot: Wir Grüne setzen uns für ein lebenswertes Holzkirchen ein, in dem jede Generation ihren Platz findet.

Damit Holzkirchen ein sicheres Stück Heimat bleibt. Weil wir hier leben.

Bezahlbar. Sozial. Ökologisch.
Unser Plan für lebenswertes Wohnen in Holzkirchen

Die Wohnungsfrage ist eine der zentralen sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit. Auch in Holzkirchen übersteigt die Nachfrage nach Wohnungen das Angebot – mit Folgen für Preis und Wachstum.
In den letzten 10 Jahren wuchs die Gemeinde moderat um rund 1.000 Einwohner, vor allem durch Zuzug. Gleichzeitig steigen die Mieten und Kaufpreise, während viele Haushalte kleiner werden (67 % sind 1–2-Personen-Haushalte). Junge Familien und ältere Menschen finden in Holzkirchen häufig keine für sie bezahlbaren Wohnungen. Viele ältere Alleinstehende in zu groß gewordenen Häusern finden keine altersgerechte Wohnung in ihrer Gegend, obwohl sie sich das wünschen.

Die Herausforderungen sind klar:
Die hohe Nachfrage treibt die Preise hoch – besonders für Menschen mit geringem Einkommen ist das ein Problem.Neubaugebiete und Flächenverbrauch gefährden unsere Naherholung und verändern den Charakter unseres Ortes. Und lösen nicht das Problem. Die Zunahme älterer Menschen und der Klimawandel erfordern zukunftsorientierte Konzepte.
Wir Grüne setzen auf eine Wohnungspolitik, die bezahlbar, sozial gerecht und ökologisch nachhaltig ist. Die den vielen unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen entspricht. Unser Ziel: ein Ort, in dem sich alle Generationen wohlfühlen können. Ein Ort, die seinen Charakter bewahrt und gleichzeitig zukunftsfähig wird. Dafür braucht es klare Prioritäten, kreative Lösungen und den Willen, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern zu handeln.

Unsere grünen Lösungen für Holzkirchen

Holzkirchen wächst – doch Wachstum darf nicht zu Verdrängung oder Zersiedelung führen. Wir setzen auf intelligente Verdichtung und kluge Nachnutzung, um mehr Wohnungen zu schaffen und Holzkirchen liebenswerter zu gestalten.

Wir denken Wohnen, Arbeit und Mobilität zusammen und unterstützen innerörtliche Quartierentwicklungen, die

  • attraktiven Wohnraum schaffen und dabei die demografische Entwicklung berücksichtigen,
  • sparsam mit Flächen umgehen und sie optimal nutzen,
  • seniorengerechte, zentrumsnahe Angebote schaffen,
  • ortsnahe Betreuungsangebote für Jung und Alt anbieten,
  • Begegnungsräume wie Cafés oder Einkaufsmöglichkeiten vor Ort vorsehen,
  • wenig zusätzlichen Autoverkehr bringen,
  • kleine Grünflächen klug ausgestalten,
  • den Menschen, die innerhalb Holzkirchens umziehen wollen, Vorrang einräumen.

Beispiele in unserem Sinne sind

  • die »Winklbauer Höfe« im Valleyer Weg,
  • das leider nicht realisierte Quartier an der Tölzer Straße,
  • die Konzeptvergabe in Erbpacht an »an der Maitz« an eine Baugenossenschaft unter sozialen und ökologischen Kriterien,
  • »Hoki Living«: Wohnen und Gewerbe unter einem Dach in einem Mischgebiet am Rande des Holzkirchner Gewerbegebiets.

Kurze Wege und eine gute Infrastruktur machen diese Quartiere besonders attraktiv.

Für die kommende Wahlperiode wollen wir eine innovative und kreative Lösung für das gemeindliche Gebiet des alten Bauhofs auf den Weg bringen: Bezahlbares Wohnen in der Ortsmitte, ökologisch, flächenschonend, zukunftsfähig.

Wohnen ist mehr als vier Wände: Es prägt das Gesicht unseres Hauptortes und unserer Dörfer wie Hartpenning, Föching, Fellach, Roggersdorf …. Wir wollen Entwicklung, die die Menschen mitnimmt – nicht überrollt.

  • Innenentwicklung vor Außenentwicklung haben schon die Holzkirchner Bürgerinnen und Bürger und der Gemeinderat 2017 im gemeinsam erarbeiteten Ortsentwicklungskonzept für den Hauptort Holzkirchen verbindlich festgelegt. Daran halten wir fest. Also: keine Wohntürme und keine neue Einfamilienhaussiedlungen im Außenbereich.
  • Derzeit gibt es laut Gemeindeverwaltung allein durch Baulücken ein Potential von Wohnraum für 1.200 Einwohner.
  • Eine kluge Nachverdichtung, die trotzdem viel Grün erhält, kann die Gemeinde durch entsprechende Änderungen der Bebauungspläne für bereits bestehende Siedlungen festlegen. In alten Einfamilienhaussiedlungen können wir die Möglichkeit schaffen, Mehrfamilienhäuser zu bauen oder einfach bestehende Gebäude für mehr Wohnraum zu erweitern.
  • Bürgerbeteiligung von Anfang an: Bei Bebauungsplänen, Sanierungsvorhaben oder Verkehrsprojekten setzen wir auf transparente Verfahren mit echten Mitgestaltungsmöglichkeiten – etwa durch Planungszellen oder digitale Beteiligungsplattformen.
  • Ortsteile stärken, nicht vernachlässigen: Jeder Ortsteil hat seinen eigenen Charakter, den wir bewahren wollen. Wir sorgen mit unserem Hoki-Bus für flexible und kostengünstige Verkehrsverbindungen.
  • Umwandlung von reinen Gewerbegebieten zu sogenannten urbanen oder zu Mischgebieten: Die SoBoN-Regelung ermöglicht kommunale Beteiligung (s. Wir schaffen günstigen Wohnraum: Gemeinderat beschließt SoBoN).

Je nach Lebenssituation hat man unterschiedliche Vorstellungen, Bedürfnisse und (finanzielle) Möglichkeiten. Wir schaffen unterschiedliche Angebote, die unterschiedlichen Menschen und Lebenabschnitten gerecht werden. Wie wir das tun:

Kommunalen Wohnungsbau entschlossen weiterentwickeln

Eigene Wohnungen sind für die Gemeinde essenziell, da häufig keine Mitarbeiter für die Verwaltung oder gemeindliche Einrichtungen wie Kindergärten gefunden werden. Zudem kann die Gemeinde gezielt bezahlbaren Wohnraum an Bedürftige vermieten. Dies schafft den notwendigen Spielraum, um Pflichtaufgaben für uns alle zu erfüllen.
Holzkirchen hat heute ca. 180 Wohnungen in gemeindlicher Hand, die die Kommune selbst zu bezahlbaren Preisen vermieten kann. 30 davon hat die Gemeinde in den letzten Jahren gebaut bzw. erworben.
Dazu kämen je 9 Wohnungen in den »Winklbauer Höfen« im Valleyer Weg und im »Hoki Living«. Diese sicherte sich die Gemeinde zu Herstellungskosten, in Erwartung einer Förderung vom Freistaat Bayern (KommWFP). Großes Aber: Die Bayerische Regierung hat diese Förderung über Nacht gestrichen. Die Wohnungen müssen weiter verkauft werden.
Das Projekt der Sanierung und Erweiterung der gemeindlichen Wohnungen in der Baumgartenstraße ist in unseren Augen dringend überfällig, ohne staatliche Förderung aber nicht bezahlbar.
Wir Grüne setzen uns auf allen politischen Ebenen, Bund, Land und Kommune dafür ein, Fördergelder für den Kommunalen Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen. Auch Holzkirchen kämpft hier um nicht eingelöste Versprechungen der bayrischen Staatsregierung zur Förderung dieser Wohnungen.

Sozialgerechte Bodennutzung fürs Gemeinwohl: Wohnen mit Zukunft

Die SoBoN ist der Schlüssel für gemeinwohlorientiertes Bauen. Wir Grüne haben die Entscheidung im Gemeinderat vorangetrieben und voll unterstützt. Die ersten Erfolge zeigen, dass wir richtig liegen.

Mit der Sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) hat der Gemeinderat im Dezember 2023 die rechtliche Grundlage geschaffen, um kommunalen Wohnungsbau gezielt auszubauen und bezahlbares Wohnen zu sichern.
Die Regelung gilt für Eigentümer größerer zusammenhängender Flächen (die geeignet sind zur Bebauung mit mehr als 500m2 Geschoßfläche). Sie gilt nicht für die Erweiterung eines bereits bestehenden Hauses bzw. eines zusätzlichen Baus eines bereits bebauten Grundstücks.
Die Gemeinde wird – wenn sie mehr Bauvolumen auf einem bereits baureifen Grundstück ermöglicht oder wenn sie neue Baugebiete ausweist – am dadurch entstehenden Mehrwert beteiligt. Das kann auf unterschiedliche Weise geschehen: z. B. durch die Möglichkeit, Grund und Boden zu erwerben, Wohnungen zum Herstellungspreis zu kaufen, oder durch den Bau einer Kita durch den Eigentümer, usw. Wichtig ist: Das Verfahren ist absolut transparent und dient dem Gemeinwohl.
Kurz: Investoren stellen einen Teil ihres Gewinns dem Gemeinwohl zur Verfügung.
Mit der SoBoN können wir

  • gemeinnützige Wohnbauprojekte priorisieren – für Familien, Senioren und Geringverdiener.
  • Spekulationen mit Grundstücken verhindern – durch klare, transparente Vorgaben für soziale und ökologische Nutzung.
  • Nachhaltige, lebendige Quartiere gestalten – mit grünen Freiflächen, barrierefreien Wohnungen und klimagerechtem Bauen.

Förderung von Baugenossenschaften und gemeinschaftlichem Wohnen für alle Generationen

Die alteingesessene Holzkirchner Baugenossenschaft in der Baumgartenstraße bietet 291 günstige Wohnungen in Holzkirchen an. Neubauprojekte auf vorhandenem Grund sind ohne staatliche Förderung für die Genossenschaft aber nicht möglich. Wir Grüne setzen uns in Land und Bund für solche Förderungen ein.

Eine Konzeptvergabe ermöglichte es dieses Jahr der Baugenossenschaft »vielleben eG« in Kooperation mit der Gemeinschaft »geMaitzam Wohnen« in Erbpacht ein gemeindliches Grundstück zur Verfügung zu stellen. Dort sollen nun 17 neue Wohnungen entstehen. Wir Grüne haben diese Entscheidung befürwortet und im Gemeinderat mit auf den Weg gebracht.

Bessere Nutzung von Eigentum


In bestehenden Baugebieten ermöglichen wir durch angepasste Bauleitplanung, Einfamilienhäuser so zu erweitern, dass z. B. mehrere Generationen einer Familie in getrennten Wohnungen unter einem Dach leben können. Ein Gewinn für Kinder, Eltern und Großeltern.

Knapp die Hälfte aller Wohnungen in Holzkirchen werden von Eigentümern selbst bewohnt; etwa genauso viele sind vermietet (Zensus 22). Die Wohnungen gehören ganz überwiegend Kleinvermietern. Wohnungsbauunternehmen spielen in Holzkirchen keine Rolle.

Für ökologisches, nachhaltiges Wohnen in Holzkirchen

  • fördern wir den Eigentumserwerb durch ein verstärktes Angebot an kleineren Wohnungen in kreativen innovativen Quartierskonzepten (s. oben). Für den Erwerb einer ersten Wohnung soll die Grunderwerbssteuer erlassen werden. Dafür setzen sich die Grünen auf Landesebene ein.
  • fördern wir Eigentümer, mehr vermietbare Wohnungen zu schaffen, auch hier bevorzugt durch kluge, ökologisch verträgliche Nachverdichtung im Innenraum. Dafür wollen wir die planungsrechtlichen Grundlagen schaffen.
  • schaffen wir Anreize für klimagerechtes Sanieren: Durch Förderprogramme, steuerliche Erleichterungen und Beratungsangebote unterstützen wir Eigentümer bei der energetischen Modernisierung – zum Nutzen von Mieter und Klima.
  • unterstützen wir den Wohnungstausch: Zum Beispiel wenn ältere Menschen nach Auszug der Kinder eine kleinere, zentral gelegene, seniorengerechte Wohnung suchen und dafür Wohnungen in Haus und Garten für junge Familien frei werden können. Wir wollen mit einer gemeindlichen Wohnungstauschbörse und gezielter Beratung unterstützen. So schaffen wir eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.
  • ermöglichen wir altersgerechtes Wohnen in Holzkirchen: Wir wollen mehr barrierefreie und altersgerechte Wohnungen in zentraler Lage schaffen. z. B. im Areal des alten Bauhofs, das der Gemeinde gehört. Ein schöner Erfolg: Auf Anregung unserer Fraktion entsteht eine betreute Senioren-Wohngemeinschaft im neuen Quartier Winkelbauerhöfe.
  • gilt es, Leerstand und Brache mit Leben zu füllen: In Holzkirchen gibt es laut Zensus 2022 wenig nutzbaren Leerstand, aber im Innenbereich noch einige baureife, unbebaute Grundstücke. Wir wollen keine Vorratshaltung wertvollen Baugrunds über einen längeren Zeitraum. Für die Neuausweisungen und Planungsänderungen von alten Bebauungsplänen können auf Basis der SoBoN künftig die Grundlagen für eine dichtere Bebauung gelegt werden, die ein Gewinn für alle ist. Für unbebaute, aber baureife Grundstücke soll die Gemeinde eine Grundsteuer C oder ähnliche Instrumente prüfen, und darauf drängen, dass die Landesregierung solche zulässt. Eingriffe in die Eigentumsrechte lehnen wir ab.

Holzkirchens Attraktivität zieht Zuwanderung an und sorgt für eine lebendige Gemeinschaft. Das Wachstum stellt Herausforderungen an Infrastruktur und Umwelt, doch es schafft auch Anreize für nachhaltige Investitionen und innovative Lösungen.

  • Wirtschaft und Wohnen hängen zusammen: Mit nachhaltiger Wirtschaftspolitik können wir die Nachfrage nach Wohnungen mit regulieren. Also: Neuausweisung von Gewerbegebieten und von Baugebieten nur, wenn kommunale Ziele nicht anderes erreicht werden können.
  • Zweitwohnungen müssen besteuert werden.

Klimaschutz ist wichtig für uns alle. Der Gebäudebereich ist einer der wichtigsten Verursacher der klimaschädlichen CO2-Emissionen. Darum hat die EU auch in ihrem Green Deal den Emissionshandel auf den Gebäudesektor ab 2027 ausgeweitet. Das Heizen mit fossilen Energien ist schädlich und wird immer teurer. Die Nebenkosten und Auswirkungen belasten alle Bewohner immer stärker.

Wir wollen Eigentümer dabei unterstützen, ihre Gebäude zu sanieren. Wir Grüne setzen auf die Ausweitung unserer klimaneutralen Fernwärme der Geothermie. Besonders die Altbauten und die dicht bebauten Quartierskonzepte können durch sie potenziell versorgt werden.

Für alle Gebiete Holzkirchens wird bis spätestens 2028 eine kommunale Wärmeplanung erstellt, in der u.a. der Ausbau der Fernwärme verbindlich festgelegt wird. So erhalten alle Eigentümer Planungssicherheit und können entscheiden, welche Heizung für sie künftig in Frage kommt.

Dieses wichtige Planungsinstrument wurde im Gemeinderat mit unseren Stimmen beschlossen und zeitnah in Zusammenarbeit mit den Gemeindewerken auf den Weg gebracht. Auch wenn es die derzeitige Bundesregierung in Frage stellt – wir Grüne setzen uns dafür ein, dass die kommunale Wärmeplanung in Holzkirchen wie geplant umgesetzt wird.

Photovoltaik auf Dächern, Wänden und in Gärten: Wir Grüne sind für den einfachen, bürokratiearmen Einsatz von Photovoltaik-Anlagen für Eigentümer und beim Mieterstrom. Durch einen Antrag unserer grünen Gemeinderäte wurden die einengenden Vorschriften für Photovoltaik für Privatpersonen abgeschafft. So konnten wir es Eigentümern leichter machen, den Sonnenstrom auf dem eigenen Grundstück zu ernten.

Wir Grüne packen die Probleme an und verdrängen sie nicht.
Jedes Zehntelgrad zählt.

Wir alle spüren die Klima- und Umweltveränderungen. Sie werden sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Die Zunahme von unerträglich heißen Sommertagen, Trockenheit oder Starkregenereignissen werden wir künftig häufiger und heftiger erleben. Wir Grüne handeln vorausschauend:

Es ist wichtig, großflächige Bodenversiegelung zu vermeiden und zusammenhängende Grünzonen und Lebensräume zu erhalten oder neu anzulegen. Aber auch die Gärten der Holzkirchnerinnen und Holzkirchner sind wichtig für die Artenvielfalt und das Überleben vieler Tiere und Pflanzen.

Grünzonen und Bepflanzungen müssen genauso geplant werden wie Regenwassermanagement und natürliche Kühlzonen. So machen wir Holzkirchen widerstandsfähiger gegen Hitze und Starkregen. Wir haben z.B. Kaltluftschneisen in Holzkirchen, die nicht bebaut werden sollten.

Unsere Grünen Gemeinderätinnen und -räte setzen sich für die stete Weiterentwicklung und die konsequente Umsetzung des Ortsentwicklungskonzepts ein, das diese wichtigen Punkte z. T. bereits berücksichtigt.

Das sogenannte Modernisierungsgesetz der Bayerischen Staatsregierung hat leider dramatische Auswirkungen auf Ortsbild, Klima- und Artenschutz: Gemeindliche Satzungen zum Erhalt ortsbildprägender Bäume und zur Gartengestaltung und Beleuchtung sind nicht mehr gültig. Unsere Gemeinderäte und –rätinnen setzen sich für praktikable Ersatzregelungen ein.

Wir wollen aber auch alle, Eigentümer und Mieterinnen, fördern und fordern, Gärten zu gestalten. Jeder kleine Garten, Balkon oder Dachgarten kann hier einen Beitrag leisten.

Gerade bei starker Nachverdichtung müssen diese Aspekte in die Planung mitaufgenommen, angelegt und dauerhaft gepflegt werden. Wir Grüne stehen für diese Nachhaltigkeit.

Das ist Voraussetzung für Lebensqualität. Für ein liebenswertes, sicheres Stück Heimat.

Energie und Klima

Wir stehen für nachhaltigen Klimaschutz und Versorgungssicherheit.

Unsere Region soll bis 2035 »energieautark”«und der Energieverbrauch »klimaneutral« sein. Das haben die Marktgemeinde Holzkirchen und der Landkreis Miesbach (als Gründungsmitglieder) im Jahr 2006 mit dem Beitritt zur Energiewende Oberland festgelegt. Das bedeutet: Bis 2035 soll die gesamte Energie, die in Holzkirchen in Form von Strom und Wärme verbraucht wird, rechnerisch aus erneuerbaren Energiequellen stammen, die vorzugsweise im Gemeindegebiet oder zumindest regional erzeugt werden.

Ein wichtiger Schritt war der Bau der gemeindlichen Geothermieanlage Holzkirchen. Sie produziert seit 2019 erfolgreich Strom und Wärme. 10% des in Deutschland aus Geothermie gewonnenen Stroms stammt aus Holzkirchen. Die Achillesferse des mehrfach preisgekrönten Projekts sind die Förderpumpen. Die im Durchschnitt zu geringen Laufzeiten bereiten wirtschaftliche Probleme. Dennoch besteht parteiübergreifend Konsens, dass der Geothermie gerade in Oberbayern die Zukunft gehört.

Wir Grüne fordern in enger Zusammenarbeit mit unserer Landtagsfraktion nachdrücklich die deutliche Unterstützung der Staatsregierung für das wegweisende Projekt. Veränderungen brauchen Mut und Zuversicht.

Wir setzen uns ein für:

  • Für und mit den Bürgerinnen und Bürgern!
  • Ein wichtiger Schritt für die Förderung regenerativer Energien war in der laufenden Wahlperiode die von uns Grünen geforderte und mehrheitlich beschlossene Abschaffung der gemeindlichen Solaranlagensatzung. Dadurch kann Sonnenstrom jetzt viel unkomplizierter »geerntet« werden.
  • Dreh- und Angelpunkt für die Energiewende vor Ort bleiben für uns unsere Gemeindewerke in kommunaler Hand.
  • Unsere Holzkirchner Gemeindewerke sorgen dafür, dass wir zuverlässig mit Wasser, Strom, Gas und Wärme versorgt werden; seit kurzem mit 100% Ökostrom. Die gemessenen Ausfallzeiten liegen deutlich unter dem deutschen Durchschnitt.
  • Wir schaffen den rechtlichen und finanziellen Rahmen dafür, dass sich unsere Gemeindewerke zum modernen, vollumfassenden Dienstleister für die Bereiche Strom, Fernwärme, Gas, Wasser/Abwasser und den damit verbundenen Dienstleistungen weiterentwickeln.
  • Wir setzen uns daher dafür ein, dass neue Geschäftsmodelle erschlossen werden, wie z.B. Mieterstrommodelle oder die Heizkostenabrechnung für Mietgebäude als Dienstleistung.
  • Längerfristig wollen wir die Übernahme des Stromnetzes von den Bayernwerken in Fellach und Hartpenning auf den Weg bringen.
  • Wir wollen das gute Angebot der Gemeindewerke auch in der näheren Region besser beworben und vermarktet sehen.
  • Der Schwerpunkt der technischen Aktivitäten der Gemeindewerke soll auf dem weiteren Ausbau regenerativer Energien liegen. Zum Beispiel durch die Erweiterung unseres Fernwärmenetzes, die Mitwirkung am Bau von Bürger-Windkraftanlagen im Gemeindegebiet, den weiteren Bau oder Weiterbetrieb von Solaranlagen und eine innovative Nutzung des Klärgases zur Stromgewinnung.
  • Projekte der Bürgerenergiegenossenschaft idealerweise in Zusammenarbeit mit den Gemeindewerken – wie das Solardach auf dem neuen Bauhof – wollen wir gemeindlich unterstützen.
  • Die nachhaltigen, zukunftsweisenden Projekte der Gemeindewerke bieten ein großes Potenzial für Bürgerbeteiligung, das wir Grüne gerne nutzen wollen.

Wir setzen auf eine umfassende Strategie, die vom kommunalen Gebäude bis zur Straßenbeleuchtung reicht und alle Bürger mitnimmt.

  • Wir führen den gemeindlichen »Runden Tisch Energie« weiter und intensivieren den fruchtbaren Austausch von fachlich versierten Bürgerinnen und Bürgern, Fachleuten und Verwaltung. Für das Gemeinwohl.
  • Wir setzen uns für Energiesparmaßnahmen wie eine ökologische Dämmung bei gemeindlichen Gebäuden und den weiteren Ausbau der LED-Straßenbeleuchtung ein. Das spart Energie und entlastet langfristig den kommunalen Haushalt.
  • Wir wollen Bebauungspläne und Satzungen unter dem Aspekt Klimaschutz überprüfen und – wo sinnvoll – überarbeiten oder abschaffen.
  • Klimafreundliches Bauen: Gemeindliche Gebäude wollen wir mit nachhaltigen Baustoffen wie dem heimischen Holz errichten. Über die Hälfte des Gemeindegebietes besteht aus überwiegend naturnah bewirtschafteten Wäldern. Ein Kubikmeter verbautes Holz speichert auf die Lebensdauer des Gebäudes eine Tonne CO2.
  • Die CO2-Bilanz soll ein wichtiges Entscheidungskriterium bei gemeindlichen Bauvorhaben, Sanierungen und Anschaffungen werden. Wir denken dabei in Lebenszyklen: Von der Planung über die Nutzung bis zum Recycling berücksichtigen wir die Umweltauswirkungen und Energiekosten.
  • Wir wollen die kommunale Wärmeplanung voranbringen, um den Bürgern eine sichere Planungsgrundlage zu bieten. Denn unsere Region soll bis 2035 »energieautark« und der Energieverbrauch »klimaneutral« sein.
  • Mit diesen vielen Maßnehmen vor Ort können wir die Klimaveränderung verlangsamen, doch – so realistisch muss man sein – die Erderhitzung nicht aufhalten. Es ist uns Grünen daher auch wichtig, unsere Gemeinde widerstandsfähig gegen Hitzeperioden, Trockenheit und Starkregen zu machen. Klug angelegte Grünflächen mit schattigen Plätzen, ökologische isolierte Gebäude, Flächenentsiegelung und vieles mehr können helfen, Klimaschäden abzufedern. Wir denken in allen Bereichen an die Zukunft Holzkirchens, damit wir auch weiterhin gut und sicher hier leben können.

  • Wir fordern: Auch weiterhin kein Gift und keine gentechnikveränderten Pflanzen auf landwirtschaftlichen Flächen in Gemeindehand. Das Ergebnis unserer Grünen Anträge im Gemeinderat soll Bestand haben.
  • Holzkirchen summt und brummt: 2019 haben wir die Auszeichnung »Bienenfreundliche Gemeinde« erhalten. Dieses Label wurde von der Bezirkstagsfraktion der Grünen entwickelt und ist Ansporn für viele weitere bienenfreundliche Maßnahmen.
  • Wir wollen als Gemeinde Vorbild sein und durch gezielte Beratung zeigen, wie private Haushalte einen wirkungsvollen Beitrag zum Artenschutz leisten können. Denn z.B. Thujen- und Kirschlorbeerhecken bieten keinen Lebensraum und keine Nahrung für Insekten, Igel, Singvögel und Co. Heimische Sträucher schon – und sie beleben unsere Gärten zusätzlich mit einer Vielfalt an Düften und Farbe.
  • Bei gemeindlichen Ausgleichsmaßnahmen für Bauprojekte achten wir auf ökologische Wirksamkeit, Umsetzbarkeit und Kosten. Insbesondere das Pflanzen von neuem Wald hat sich als klimafreundliche Maßnahme bewährt. Das gute und transparente Kontrollsystem verdient Lob und sichert diese Maßnahmen.
  • Den Waldbestand in Gemeindehand wollen wir erhalten und vermehren, und über das AELF Holzkirchen (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) naturgemäß bewirtschaften lassen.

Wirtschaft der Zukunft:
Für das Gemeinwohl

Eine nachhaltige Wirtschaft ist das Fundament für eine lebenswerte Zukunft in unserer Gemeinde. Wir stehen für eine Wirtschaftspolitik, die ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft verbindet und die Bedürfnisse von Menschen in den Mittelpunkt stellt.

  • Wir unterstützen unsere Betriebe und Gewerbetreibende durch eine gute Infrastruktur auch für deren Mitarbeiter: Kinderbetreuung, Schulen, Kultur, Mobilitätsangebote, wie die Ortsbuslinie 1 und den »Hoki«, sowie eine effiziente, bürgernahe Verwaltung.
  • Wir unterstützen unsere landwirtschaftlichen Familienbetriebe, die uns mit Lebensmittel versorgen, z. B. vor Ort mit Hofläden. Die unter dem Grünen Landrat Wolfgang Rzehak etablierte Ökomodellregion Miesbacher Oberland fördert u.a. diese Läden.
  • Wir unterstützen den Einzelhandel durch eine attraktive Ortsgestaltung. Weil es schöner ist, beim Einkaufen zu stöbern und Leute zu treffen, als allein daheim auf die Paketpost zu warten. Mit einem städtebaulichen Konzept und durch die Beratung von Gewerbetreibenden durch unsere Marktbaumeisterin und unsere Standortförderin wird Holzkirchen noch lebendiger und liebenswerter.
  • In unseren vorhandenen Gewerbegebieten siedeln wir vorrangig heimische Betriebe an.

  • Bei Neubau und Sanierung von öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Kitas etc. achten wir bei den beteiligten Unternehmen sowie Material auf Regionalität. So können wir ökologische und soziale Standards setzen.
  • Beim Verkauf von gemeindlichen Gewerbeflächen werden wir Betriebe mit regionalen Wirtschaftskreisläufen bevorzugen.

Das Ansiedeln neuer Gewerbebetriebe verschafft der Gemeinde zwar kurzfristig Einnahmen durch den Verkauf von Grundstücken und verspricht zusätzliche Steuereinnahmen sowie neue Arbeitsplätze. Gleichzeitig steigen jedoch auch die Anforderungen an die kommunale Infrastruktur: Holzkirchen benötigt mehr Wohnungen, mehr Straßen, zusätzliche Schulkapazitäten und erweiterte Angebote zur Kinderbetreuung. Die Kosten für diese Maßnahmen nehmen stetig zu, wodurch die Gemeinde sich gezwungen sieht, weitere Gewerbeflächen auszuweisen, um die Finanzierung sicherzustellen. In der Folge verändert sich der Charakter unseres Heimatortes spürbar.

Wir haben in Holzkirchen Vollbeschäftigung, Fach- und Hilfskräftemangel und längst mehr Einpendler als Auspendler. Weiteres Wachstum ist daher nur sinnvoll, wenn es mit einer dauerhaften Verbesserung der Lebensqualität in Holzkirchen einhergeht.

Mit unseren noch unbebauten Wiesen und Feldern wollen wir sorgsam umgehen. Es gilt, die bereits vorhandenen Gewerbeflächen effizienter zu nutzen und Leerstände zu vermeiden.

  • Wichtig sind dafür das Netzwerk der landkreiseigenen REO (Regionalentwicklung Oberland) und unsere gemeindliche Standortförderung: Lokale Unternehmen, Handwerk, Landwirtschaft und Handel werden zusammengebracht für eine zukunftsfähige Wirtschaft, die Wohlstand für alle schafft.
  • Grundsteuer C: In unseren beiden älteren Gewerbegebieten gibt es viele unbebaute Grundstücke, weil die Eigentümer derzeit nicht bauen oder verkaufen möchten. Seit 2025 können Kommunen in Deutschland auf diese Grundstücke eine besondere Grundsteuer erheben, die eine Nutzung attraktiver macht. Allerdings nicht in Bayern! Obwohl hier besonders viele Gewerbeflächen gesucht werden und Wohnungen fehlen, will die Bayerische Staatsregierung auf dieses Instrument verzichten.
  • Neuausweisung von neuen Gewerbeflächen? Nur wenn damit eine tatsächliche und nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen in Holzkirchen gesichert ist.
  • Keine Verdoppelung des Gewerbegebiets in Föching!
  • Wir nutzen die Möglichkeit zur Ausweisung von »Urbanen Gebieten«, um lebendige Quartiere zu schaffen, in denen Wohnen, Arbeiten und Freizeit nah beieinander liegen. Das verkürzt Wege, reduziert Verkehr und schafft attraktiven Lebensraum.
  • Ein durchdachtes Verkehrskonzept in Gewerbe- wie in Wohngebieten verringert Baukosten und reduziert die Belastung für die Umwelt: Dazu gehört auch die neue gemeindliche Stellplatzordnung, an der unsere Grünen Gemeinderäte intensiv mitgearbeitet haben. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen.

Die kommunale Wirtschaft muss sich insbesondere an den Bedürfnissen der Einwohner der Marktgemeinde orientieren.

Leider wird sich die Gemeinde in den nächsten Jahren nicht mehr alles leisten können, was wünschenswert ist. Dafür gibt es im wesentlichen drei Gründe:

  • Die Aufgaben einer Gemeinde sind deutlich umfangreicher, vielfältiger, anspruchsvoller und teurer geworden. Die Unterstützung durch die Bundes- und Landesregierung ist aber nicht entsprechend gestiegen. Deshalb haben viele Gemeinden deutlich weniger Geld. Gemeinsam mit unserer Landtagsfraktion kämpfen wir Grüne für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen.
  • Über Nacht hat die Bayerische Staatsregierung zentrale, fest eingeplante Zuschussprogramme gestoppt – darunter das Förderprogramm für den kommunalen Wohnungsbau (KommWFP). Dadurch fehlen allein für das Projekt »Winklbauernhöfe« rund 3 Mio Euro für den Ankauf kommunaler Wohungen.
  • Drei große gemeindlichen Investitionen in die Zukunft – Bauhof, Mittelschule und Kita – sind nun gleichzeitig erfolgt. Nicht nur in Zeiten deutlich gestiegener Kosten eine Herkulesaufgabe. Diese Pflichtaufgaben der Gemeinde wurden leider immer wieder auf die lange Bank geschoben. Das war ein kostenträchtiger Fehler. Die Aufgaben der Gemeinde nehmen zudem ständig zu: Zum Beispiel hat ab September 2026 jedes Kind Anspruch auf einen Hortplatz.

Verkehr: In Zukunft sicher unterwegs

Wie wir uns fortbewegen, prägt unsere Lebensqualität, unsere Gesundheit, unser Klima, unsere Umwelt. Wir Grüne setzen uns für ein Verkehrssystem ein, das allen Menschen gerecht wird – unabhängig vom Alter, Einkommen oder körperlichen Einschränkungen.

Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt. Dazu brauchen wir mehr Platz für Fußgänger, sichere Radwege und attraktive öffentliche Räume, echte Lieblingsplätze, an denen sich die Menschen gerne aufhalten.

Der Bürgerentscheid 2022: Klares Votum für eine echte Verkehrswende

2022 haben die Holzkirchner Bürger dem einzig verbliebenen Konzept der Straßenbaubehörde für eine ortsferne Südumfahrung mit deutlicher Mehrheit eine Absage erteilt: 2 x NEIN zum Straßenbauwahnsinn in unserer »Besten Gegend«. Darauf sind wir Grüne sehr stolz. Was von uns seit Jahren vertreten wurde, ist nun bestätigt: Der Preis, nämlich der Verlust unserer Naherholungsgebiete und Kulturlandschaft, wäre zu hoch für die zu geringe Verkehrsberuhigung für zu wenige.

Die Bürger haben sich damit aber nicht für den verkehrspolitischen Stillstand ausgesprochen, wie manche meinen. Vielmehr haben sie JA gesagt zu einer echten Verkehrswende.

Mehr über den Bürgerentscheid erfahren: Bürgerentscheid in Holzkirchen zu zwei Umfahrungsstraßen

Wir nehmen den Bürgerentscheid ernst. Unsere Ziele sind und bleiben: Mehr Sicherheit, weniger Lärm, weniger Abgase.

  • Der Wunsch vieler Bürger: Ein autofreier Marktplatz. Endlich ein autofreier Marktplatz – und die Straße vor dem Rathaus nur noch sehr eingeschränkt freigeben. Für einrückende Feuerwehrleute könnten wir im Gemeinderat gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr eine Lösung finden. Das Thema aber wird entgegen dem eindeutigen Bürgerwillen seit Jahren von CSU und Freien Wählern verschleppt und ausgebremst durch viele nicht zielführende Vorgaben, die es dem Planungsbüro nahezu unmöglich machen, Vorschläge zu unterbreiten.
  • Die Zahl der Parkplätze und ihre Kosten sind mitentscheidend für die Wahl unseres jeweiligen Verkehrsmittels. Um die einzelnen Verkehrsarten in eine bessere Balance zu bringen, muss innerörtliches Parken teurer werden.
  • Wir wollen große Parkräume wie die vorhandenen Tiefgaragen besser nutzen und die Fußwege zum Marktplatz gestalten. Wir wollen Parkplätze dort reduzieren, wo der Platz besser den Fußgängern und Radlerinnen zugeordnet werden kann.
  • Die Verkehrsberuhigung in Großhartpenning ist uns ein wichtiges Anliegen. Für Fußgänger wollen wir sichere Querungshilfen schaffen. An den Ortseingängen soll die Straßenführung verschwenkt werden, um den Verkehr spürbar zu verlangsamen. Diese Planungen der zuständigen Straßenbaubehörde möchten wir aktiver vorantreiben – ebenso wie die notwendigen Grundstücksverhandlungen mit den Anliegern.
  • Unser gemeindliches Mobilitätskonzept zeigt viele weitere Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung. Einiges wurde schon erreicht, einige wenige Vorschläge haben sich als nicht umsetzbar erwiesen, andere wurden noch nicht ausreichend angeschoben, wie z.B. das viel zu wenig beachtete »Sektorenkonzept«. Dabei ist eines sicher: Verkehrsberuhigung entsteht nur, wenn der Fuß- und Radfahrverkehr zu Lasten des motorisierten Individualverkehrs gestärkt wird. Link zur Erläuterung Sektorenkonzept einfügen, haben wir bei FAQs zum Bürgerentscheid
  • Der weitere Ausbau der B318 von der Geothermie bis zur »Spinne« beim neuen Bauhof ist völlig unstrittig. Er ist Voraussetzung dafür, dass der von Norden kommende Verkehr deutlicher als bislang auf die Nordumfahrung gelenkt wird (Umbau des Kreisels bei McDonald) und so die Münchner Straße zur Gemeindestraße herabgestuft werden kann. Aus personellen Gründen soll das derzeit dem Straßenbauamt Rosenheim nicht möglich sein. Hier muss die Gemeinde entschlossener vorgehen.

Auf kurzen Strecken ist man mit dem Rad oder zu Fuß oft schneller am Ziel als mit dem Auto.

  • Holzkirchen ist zertifizierte »Fahrradfreundliche Kommune«. Das ist erfreulich. Wir wollen uns auf diesem Titel aber nicht ausruhen, sondern die Verhältnisse für den Rad- und Fußverkehr ständig weiter verbessern. Wir Grüne unterstützen die erforderlichen Maßnahmen nach Kräften – für ein liebenswertes und sicheres Stück Heimat.
  • Den erfolgreichen Runden Tisch »Fahrrad- und Fußgängerfreundliches Holzkirchen« der Gemeinde führen wir weiter.
  • Der ehrenamtliche Rad- und Fußwegbeauftragte der Gemeinde leistet hervorragende Arbeit und wird bei allen gemeindlichen Planungen einbezogen. Das ist nicht selbstverständlich – deshalb setzen wir uns dafür ein, dass es so bleibt.
  • Wir machen uns stark dafür, dass bei der Sanierung von Straßen die Möglichkeiten für Fahrradwege immer bestmöglich mitgedacht werden. (z.B. in der Thanner Straße, in der Miesbacher Straße, …)
  • Leider ist es nicht mehr zulässig, die Beschaffenheit und Größe von Fahrradabstellanlagen in Satzungen zu regeln. Die bisherigen Regelungen wurden jedoch noch als Handlungsempfehlung für Bauwerber in der Anlage zur Satzung beibehalten. Für eine optimale Gestaltung sollen Bauwerber durch die Gemeinde aktiv beraten werden.
  • Ein großer Erfolg ist der mit unseren Stimmen geschaffene neue Radweg nach Otterfing. Die Zählung ergibt, dass sehr viele Menschen diesen Radweg entlang der Bahn benutzen.
  • Wir beteiligen uns am Bau des Radhauptweges München-Tegernsee und wollen als Grüne die Planungen vorantreiben.

Wenn das Angebot an umweltfreundlicher Mobilität stimmt, entscheiden sich immer mehr Menschen für Bahn, Bus, Rad oder für einen Fußweg.

  • Unser Hoki: Seit Herbst 2022 der Liebling vieler Holzkirchner. Nicht nur, weil alle mit dem Hoki so günstig und flexibel in Holzkirchen und in den Nachbargemeinden Otterfing, Valley und Teilen Warngaus unterwegs sein können. Auch der soziale Aspekt spielt eine große Rolle. Natürlich kostet der Hoki Geld. Wir Grüne haben den Hoki auf unserer Prioritätenliste der freiwilligen Leistungen der Gemeinde ganz weit oben. Übrigens, unsere kleinen Busse fahren mittlerweile alle mit Elektro-Antrieb! Und wir wollen das Erfolgsprojekt langfristig als Blaupause auch für den Landkreis nehmen.
  • Die Buslinie 1 fährt viele Pendler vom Bahnhof in die Gewerbegebiete. Das trägt zur Verkehrsentlastung bei.
  • 2023 sind die Landkreise Miesbach und Bad-Tölz-Wolfratshausen dem MVV beigetreten. Ein wichtiger Meilenstein! Jetzt können die Menschen auch hier günstig und mit durchschaubarem Tarif mobil sein. Pendler aus Bad Tölz müssen nicht mehr aus Kostengründen täglich nach Holzkirchen mit dem Auto an den Bahnhof fahren. Für diesen Beitritt haben wir Grüne fast 30 Jahre gekämpft!
  • Das Deutschlandticket ist ein fantastisches Angebot. Nachweislich steigen damit immer mehr Menschen vom Auto auf Bus und Bahn um. Das Deutschlandticket gilt auch in unseren Holzkirchner Bussen.

  • Tempo 30 auch auf den Durchgangsstraßen! Der sogenannte »Lärmaktionsplan« macht das hoffentlich bald möglich. Es gilt, die zuständigen Behörden mit einem klaren Votum aus Holzkirchen zu überzeugen. Wir Grüne setzen uns sehr dafür ein.
  • Auch die von der vorigen Bundesregierung geänderte Straßenverkehrsordnung bietet neue Spielräume. Die Sicherheit des Verkehrs hat Vorrang vor der Flüssigkeit des Verkehrs.
  • Regelmäßige Kontrollen sorgen für niedrige Geschwindigkeit – zu unser aller Sicherheit.
  • Wir wollen unser kommunales E-Carsharing ausbauen, z.B. am Bahnhof. In Wohnanlagenschaffen wir durch eine entsprechende Bauleitplanung neue private Carsharing- und Lastenfahrradangebote.Ein Carsharing-Auto kann bis zu zehn private Autos ersetzen, spart also viel Geld und Platz.

  • Neue Wohnanlagen planen wir nach Möglichkeit autoreduziert, unsere moderne Stellplatzordnung macht das grundsätzlich möglich. So wird ein Wohnquartier zu einem lebendigen Ort mit Raum für Begegnung, Spiel und Kreativität.
  • Bei erforderlichem Neubau oder der Umgestaltung von Straßen haben wir immer die schwächeren Verkehrsteilnehmer im Fokus: Familien mit Kinderwagen, radelnde Schulkinder, sportliche Senioren und weniger mobile Menschen – die Sicherheit und Gesundheit unserer Bürger sind uns Grünen wichtig.
  • Wir überprüfen periodisch die Entwicklung des »Modal split« in Holzkirchen, damit wir sehen wie sich der Anteil der einzelnen Mobilitätsarten verändert. Wir setzen uns klare Ziele für die Erhöhung des Fuß- und Radwegeverkehrs.
  • Grüne Inseln und grüne Bänder in unserem Ort laden ein, gern zu Fuß und mit dem Rad unterwegs zu sein. Unser Ortsentwicklungskonzept zeigt viele Möglichkeiten, die wir Grüne konsequent umsetzen wollen.

Unsere Heimat – für alle Generationen – sicher und lebenswert

Lebendiges, familienfreundliches Holzkirchen

Kinder und Familien sind das Herzstück unserer Gemeinde. Ihre Bedürfnisse stehen für uns im Mittelpunkt kommunalpolitischen Handelns. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft die besten Bildungs- und Entwicklungschancen erhalten und Familien die Unterstützung bekommen, die sie für ein gutes Leben brauchen.

Wir haben Holzkirchen auf einen guten Weg gebracht:

Holzkirchen bietet eine große Palette an Kitas mit unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen, von der kirchlichen Kita bis zum Waldkindergarten. Die Gemeinde ist Träger von zwei hochmodernen Grundschulen sowie einer Mittelschule, die sich durch ein begeisterndes pädagogisches Konzept auszeichnet. Die weiterführenden staatlichen Schulen in Holzkirchen – Gymnasium, Realschule und FOS/BOS – werden vom Landkreis Miesbach getragen. Für all diese kommunalen Einrichtungen gilt: Wir Grüne unterstützen sie politisch nach Kräften und sorgen für eine bestmögliche Ausstattung.

  • Der Erweiterungsbau unserer Kindertagesstätte in ökologischer Holzbauweise bis 2025 war ein Kraftakt, der sich gelohnt hat. Seit September 2025 können wir allen Familien einen Betreuungsplatz anbieten. Darauf sind wir Grüne stolz, denn gute Kinderbetreuung bedeutet Bildungsgerechtigkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Schule als großartiger Lernort: Die neue Mittelschule, die im November 2025 eröffnet wurde. Ein Herzensprojekt unserer Grünen im Gemeinderat. Der Neubau in Holzhybridbauweise entstand mit unseren Stimmen auf dem alten Schulgelände. Es musste keine Fläche neu versiegelt werden.
  • Ein besonderer Erfolg ist unsere kommunale Frischeküche. Täglich werden Kitas, Schulen und Betreuungseinrichtungen mit frisch gekochten, gesunden Mahlzeiten versorgt. Wir haben damit nicht nur die Qualität des Essens verbessert (Bio und regional), sondern auch regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt und Arbeitsplätze geschaffen. Die anstehende Umwandlung der Rechtsform unterstützen wir, weil sie dauerhaft eine noch bessere Auslastung der Frischeküche ermöglicht.
  • Die Ausgaben für Kitas (Kindertagesstätten, Kindergärten, Hort) haben einen großen Anteil im gemeindlichen Haushalt und sind in den letzten Jahren signifikant gestiegen. Wir Grüne sind überzeugt: Jeder Euro, den wir in unsere Kinder investieren, ist eine Investition in die Zukunft unserer Gemeinde.
  • Kreative Lösungen für den Fachkräftemangel, etwa durch gezielte Anwerbung internationaler Fachkräfte und attraktive Arbeitsbedingungen, wie die Großraumzulage von 75% und umfassende Fortbildungsmöglichkeiten machen eine flexible und vielfältige Betreuung möglich.

  • Die größte Herausforderung der kommenden Jahre: Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab 2026. Wir stehen zu diesem Anspruch und arbeiten im Gemeinderat an einem durchdachten Hortkonzept, das Bildung und Betreuung optimal verbindet und den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht wird.
  • Die erfolgreiche Strategie der Gemeinde zur Personalgewinnung wollen wir ausbauen und die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter verbessern. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, regelmäßige Fortbildungen, guten Aufstiegsmöglichkeiten und bezahlbarem Wohnraum wollen wir als Gemeinde attraktiver Arbeitgeber sein.

In unserer Gemeinde sollen sich junge Familien willkommen fühlen und optimale Bedingungen für das Aufwachsen ihrer Kinder vorfinden. Dazu gehört ein qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot von der Krippe bis zum Hort, das allen Kindern offensteht und individuelle Förderung ermöglicht.

Wir setzen uns für eine enge Verzahnung von Kitas, Schulen und außerschulischen Bildungsangeboten ein. Bildung ist mehr als Unterricht – wir fördern ganzheitliche Konzepte, die Kreativität, soziale Kompetenz und Umweltbewusstsein stärken. Dazu gehört auch die Weiterentwicklung unserer Frischeküche zu einem Lernort für gesunde Ernährung.

Auch im Alter gut leben– selbstbestimmt und wertgeschätzt

Wir wollen eine Gemeinde, in der Ältere nicht nur versorgt, sondern auch respektiert werden und gestaltende Kraft sein können. Dafür braucht es jetzt mutige Entscheidungen und echte Teilhabe.

  • Wir ermöglichen Wohnprojekte, in der alle Generationen (einer Familie) zuhause sein können: Durch moderne Bauleitplanung erleichtern wir Umbauten und Erweiterungen auf dem eigenen Grundstück.
  • Wohnberatung für altersgerechtes Umbauen
  • Wir streben eine gemeindliche Tauschbörse an, die ältere Menschen und junge Familien für einen evtl. Wohnungstausch zusammenbringt
  • Barrierefreiheit für einen bestimmten Prozentsatz der Wohnungen wird bei neuen Quartieren (wie z.B. auf dem Areal des alten Bauhofs) verbindlich festgesetzt.
  • In neu entstehenden Quartieren möchten wir Gemeinschaftsräume; dies wurde beim letzten großen Bauprojekt bereits umgesetzt.
  • Vereine wie die Nachbarschaftshilfe und die Tauschzeit unterstützen wir.
  • Neu seit 2023: Landkreisweiter Pflegestützpunkt. Hier werden Angehörige von Pflegebedürftigen intensiv beraten. Unsere frühere Bezirksrätin Elisabeth Janner hat sich sehr für dieses hilfreiche Angebot einsetzt.
  • Wir achten auf ausreichend Plätze für ältere Menschen in Wohn- und Pflegeheimen. Auf Anregung unserer Fraktion entsteht zum Beispiel in den »Winklbauerhöfen« eine Einrichtung für betreutes Wohnen im Alter.

  • Mobile Seniorinnen und Senioren können auf Fuß- und Radwegen sicher unterwegs sein. Hier ist der Räumdienst im Winter besonders wichtig.
  • Unser Hoki: Die kleinen Rufbusse sind sowohl digital als auch per Telefon buchbar und per App oder bar bezahlbar. Mit ihnen sind alle flexibel und kostengünstig unterwegs. Gerade ältere Menschen erzählen begeistert von den Fahrten, die nebenbei auch nette Begegnungen ermöglichen.
  • Hinterm eigenen Steuer: Selbstverständlich sehen wir auch ältere Menschen als Autofahrer. Oft aber legen sie keine weiten Reisen mehr mit dem Auto zurück bzw. brauchen es nicht regelmäßig. Ideal also, um sich an Car-Sharing zu beteiligen. Das kostet weniger und ist ökologischer. Dieses Angebot wollen wir weiter ausbauen.

  • Unstrittig ist regelmäßige Bewegung ein wichtiger Baustein für gesundes Altwerden. Wir unterstützen nicht nur Vereine, die ein entsprechendes Angebot schaffen, sondern setzen uns auch ein für eine seniorengerechte Gestaltung des öffentlichen Raums, so dass er zum Spazieren einlädt, Begegnungen und genußvolles Verweilen ermöglicht.
  • Unsere gemeindeeigene »Kultur im Oberbräu« bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen mit und für Seniorinnen und Senioren. Wir Grüne möchten dieses Angebot auf jeden Fall aufrecht erhalten.

Gemeinschaft leben – alle gehören dazu

Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in über 100 Vereinen und vielen Ehrenämtern: Bei der Feuerwehr und beim Roten Kreuz, bei der Tafel, als Asylhelferinnen und -helfer, in den Bereichen Sport und Kultur – und auch in der Kommunalpolitik.

  • In unserer Reihe »Grün hört zu« haben wir zahlreiche Engagierte und viele Vereine kennengelernt. Unser Anliegen ist, unsere Vereine und Ehrenamtlichen als Gemeinde auch weiterhin finanziell zu unterstützen. Sie sind das Rückgrat unserer Gemeinschaft.
  • Bei den Zuwendungen handelt es sich haushaltsrechtlich um »Freiwillige Leistungen« der Gemeinde. Deshalb wird in Zeiten knapper Kassen nicht jeder Wunsch zu erfüllen sein. Wir Grüne wollen das ehrlich kommunizieren und stehen hinter den Sparbeschlüssen. Wichtig ist, dass das Zuschusswesen transparent, möglichst gerecht und nach klaren Regeln organisiert bleibt. Wir Grüne kommunizieren klar und ehrlich und machen keine unrealistischen Versprechen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickeln wir Prioritäten, um das Beste für unser Gemeindeleben zu erreichen.
  • Anerkennung: Die vom Gemeinderat eingeführte Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger oder Gruppen mit einer Ehrennadel sowie der jährliche Ehrenamtsempfang haben sich als großer Erfolg erwiesen. Uns Grünen ist wichtig, den Menschen unsere Wertschätzung zu geben, die sich für das Gemeinwohl und die Gesellschaft engagieren.
  • Die Gemeinde unterstützt eine aktive gute Integration von Geflüchteten und arbeitet mit Ehrenamtlichen, professionellen Helferinnen und Helfern und dem Landratsamt unaufgeregt und eng zusammen. Für ein gutes Miteinander der Menschen, die schon lange hier leben, mit denen die neu zugewandert sind.
  • Den Tisch für alle decken: Die Ehrenamtlichen der Tafel leisten einen großartigen Beitrag für das Gemeinwohl. Sie versorgen Bedürftige mit Lebensmitteln und tragen zugleich dazu bei, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Wir setzen uns dafür ein, dass die Gemeinde weiterhin die Räume dafür zur Verfügung stellt.

Ob Brauchtum, moderne Kunst oder interkulturelle Projekte – Kultur macht unseren Ort zur Heimat. Kultur ist keine Kür und auch nicht systemrelevant. Kultur ist das, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Sie prägt uns und unseren Umgang miteinander.

Mit den Stimmen unserer grünen Gemeinderätinnen und –räte unterstützt die Gemeinde jährlich nicht nur Sportvereine, sondern auch kulturschaffende Vereine und Gruppen finanziell. Wichtig ist uns dabei, dass dies zuverlässig nach bekannten Kriterien absolut transparent geschieht.

  • Wir stehen hinter der kontinuierlichen Weiterentwicklung des gemeindlichen Sportstättenkonzepts und setzen auf einen dezentralen Ausbau. Das bedeutet für uns: Sportanlagen sollen in allen Ortsteilen zugänglich sein, statt nur an einem zentralen Standort. So ermöglichen wir kurze Wege und eine breite Nutzung für alle Aktiven.
  • Dem Eisstadion möchten wir eine Bestandsgarantie am bisherigen Standort geben. Dem kostenintensiven Neubau einer Eishalle erteilen wir in Übereinstimmung mit dem ESC eine klare Absage. Phantastereien sind keine Grundlage für eine zielführende Gemeindepolitik.
  • Unser Hallenbad werden wir erhalten – es ist unverzichtbar für das Schulschwimmen, den Vereinssport und die Gesundheitsförderung, weit über die Gemeinde hinaus. Seine Laufzeit ist aufgrund veralteter Technik aber angezählt und einen Neubau kann Holzkirchen derzeit allein nicht selbst stemmen. Deshalb muss dringend ein interkommunales Betreibermodell auf den Weg gebracht werden, bei dem Nachbargemeinden sowohl am Neubau als auch an laufenden Kosten beteiligt werden.
  • Klare Kommunikation zwischen den Vereinen und der Gemeinde kann Irritationen vermeiden und vieles verbessern helfen. Wir Grüne suchen den regelmäßigen Austausch mit den Vereinen.
  • Mehr Freiräume und Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und junge Menschen, gerade auch außerhalb des Angebots der Sportvereine: Jugendliche können mit Unterstützung der Gemeinde Angebote entwickeln, wie schon beim Skaterplatz und der Jugendfreizeitanlage am Ladehof geschehen.
  • Ein Bouleplatz ist ein schöner Treffpunkt nicht nur für Senioren – wir wollen einen neuen Lieblingsort schaffen!

Das Wichtigste zum Schluß: Gesundheit

Mit unserem Kreiskrankenhaus Agatharied können wir allen Generationen eine optimale Versorgung bieten. Keine Selbstverständlichkeit in einer Zeit der Privatisierung und der Krankenhausschließung. Unsere Kreistagsfraktion hat sich sehr dafür eingesetzt und wird das auch weiter tun, dass das das Krankenhaus nicht privatisiert wird und dass es fit für die Zukunft wird. An dieser Stelle danken wir vor allem dem aktuellen grünen Aufsichtsrat des KH Agatharied, Dr. Bernd Mayer-Hubner.